Wo steht meine Kommune?


Vielfalt, Weltoffenheit und ein gutes Miteinander sind das Ziel – aber wie finden Sie heraus, wo Ihre Kommune aktuell steht? Unser Selbstcheck hilft Ihnen hierbei in sieben Handlungsfeldern – von Management und Steuerung bis Kommunikation und Konfliktmanagement. Beantworten Sie unsere Fragen und erhalten Sie zu jedem Bereich eine Einschätzung inklusive passender Anregungen zur Weiterarbeit.

Häufige Fragen zur Weltoffenen Kommune

1. Wer kann den Selbstcheck durchführen?

Der Selbstcheck-Fragebogen richtet sich in erster Linie an die Verwaltung einer Kommune. Er unterstützt die Verwaltung darin, die kommunale Integrations- und Diversitätsarbeit zu reflektieren und soll Impulse setzen, an welchen Stellen die Verwaltung – auch in Zusammenarbeit mit Politik und Zivilgesellschaft – noch stärker tätig werden kann, um die gleichberechtigte Teilhabe aller Einwohner*innen am Gemeinwesen zu ermöglichen.

Der Selbstcheck-Fragebogen kann beispielsweise von folgenden Bereichen aus der Verwaltung ausgefüllt werden:

  • Verwaltungsleitung (Oberbürgermeister*in, Landrat/Landrätin)
  • für Integration, Diversität und Teilhabe zuständige Amtsleitung (z.B. Sozialdezernent*in)
  • Integrationsbeauftragte, Beauftragte für Internationales, Flüchtlingskoordination
  • Mitarbeitende der Stabsstelle Integration oder des für Integration, Diversität und Teilhabe zuständigen Referats
  • Mitglieder des Integrationsbeirats
2. Welches Wissen benötige ich, um die Fragen zu beantworten?
Sie benötigen Wissen dazu, auf welchen Plänen, Konzepten und Maßnahmen die kommunale Integrations- und Diversitätsarbeit basiert oder bei welchen Fachbereichen Sie diese Informationen beschaffen können. Sie sollten Einschätzungen dazu treffen können, inwiefern die Maßnahmen der kommunalen Integrations- und Diversitätsarbeit umgesetzt werden oder wissen, bei welchen Fachbereichen Sie diese Informationen beschaffen können. Sie benötigen kein Wissen dazu, welche Ausprägung Statusindikatoren, bildungsstatistische Daten oder Zufriedenheitswerte aus der Bevölkerung haben.
3. Wie lange dauert die Beantwortung der Fragen?
Für die reine Beantwortung der Fragen benötigen Sie pro Handlungsfeld ca. 15 Minuten. Wir empfehlen Ihnen jedoch, einige Fragen ressortübergreifend mit Kolleg*innen aus den entsprechenden Fachbereichen zu besprechen. Damit erhöht sich die Bearbeitung pro Handlungsfeld auf ca. 60 Minuten.
4. Was passiert mit meinen Daten?
Ihre Daten werden bis zum Ende der Programmlaufzeit von Weltoffene Kommune gespeichert. Ihre Daten werden zur Berechnung des Ergebnisses verwendet. PHINEO und die Bertelsmann Stiftung behalten sich außerdem vor, die Daten anonymisiert zum weiteren Erkenntnisgewinn über Weltoffenheit in Kommunen zu verwenden. Alle Angaben sind optional.
5. Wie geht es nach dem Ausfüllen des Selbstchecks weiter?
  • Sie erhalten eine kurze Auswertung Ihrer Antworten pro Handlungsfeld (z.B. „Management und Steuerung“ oder „Interkulturelle Öffnung und Antirassismus“). Diese Auswertung spiegelt Ihre Selbsteinschätzung zum Status quo der kommunalen Diversitäts- und Integrationsarbeit wieder. Die somit erfolgte Standortbestimmung erfüllt den Zweck einer Bestandsaufnahme und zeigt Stärken und Entwicklungspotenziale auf. Die Grundlage bilden hierfür die Kriterien und Qualitätsdimensionen im Ziele- und Indikatorenset „Selbstcheck Weltoffene Kommunen“.
  • Auf der Wissensplattform finden Sie Materialien, Anregungen für die Praxis und weiterführende Informationen, die Sie in der Weiterentwicklung Ihrer kommunalen Integrations- und Diversitätsarbeit unterstützen.
  • Bei den Modellkommunen im Modellprojekt „Weltoffene Kommune – vom Dialog zum Zusammenhalt“ folgt auf die Beantwortung des Selbstcheck-Fragebogens durch die Verwaltung ein akteursübergreifender Selbstcheck-Workshop. In diesem wird die Selbsteinschätzung der Verwaltung zum Stand der Weltoffenheit in der Kommune um die Perspektiven weiterer Akteure vor Ort ergänzt: Akteure aus der Zivilgesellschaft, von Migrant*innen-Communities, aus der Kommunalpolitik, von Bildungsträgern und aus der lokalen Wirtschaft erarbeiten ein gemeinsames Bild zum Stand der Weltoffenheit in der Kommune, leiten Handlungsbedarfe ab und verabreden sich zur strategischen Weiterentwicklung ihrer Diversitäts- und Integrationsarbeit. Wir empfehlen Ihnen, die Bearbeitung des Selbstcheck-Fragebogens ebenfalls als Anlass zu einem akteursübergreifenden Dialog über Weltoffenheit in Ihrer Kommune zu nutzen. Kommen Sie gerne bei Fragen und Ideen hierzu auf uns zu.
6. Was sind technische und sprachliche Voraussetzungen für den Test?
Technische Voraussetzungen sind einer der folgenden Web-Browser: Google Chrome, Firefox, Opera oder Edge (neueste Versionen) sowie Java. Sprachliche Voraussetzungen: Aktuell steht der Selbstcheck-Fragebogen auf Deutsch zur Verfügung - Sprachniveau Deutsch: C1.