Hier sind Sie richtig!

Sie sind in einer Kommune oder für eine Kommune tätig? Weltoffenheit und der wertschätzende Umgang mit Diversität sind Themen, die Sie umtreiben? Lassen Sie uns zusammen schauen, wo Ihre Kommune steht und wie Sie sie noch weiter voranbringen!

Mehr über das Modellprojekt

Was ist die Weltoffene Kommune?

Kommunen sind das Herzstück unserer Demokratie und die Orte, in denen Vielfalt und Teilhabe gelebt werden.

Weltoffene Kommunen sind ein Schlüssel für den gesellschaftlichen Zusammenhalt in unserem Land. In Kommunen zeigt sich häufig zuerst, wie sehr unsere Demokratie gefordert ist. Sie müssen deshalb Orte wertschätzender Begegnungen sein, an denen sich alle Menschen eingebunden, gehört und sicher fühlen.

Kommunalverwaltungen und kommunale Entscheidungsträger*innen stellen die Weichen für ein gutes Zusammenleben vor Ort. Genau sie unterstützt das Modellprojekt Weltoffene Kommune mit drei Projektsäulen.

1. Selbstcheck: Wo steht meine Kommune?

Mit den Selbstchecks können Kommunen eine Standortbestimmung vornehmen und ihre eigenen Strukturen und Abläufe prüfen. Mit den Selbstchecks haben Kommunen auch nach Abschluss des Projektes ein Instrument an der Hand, das ihnen künftig Orientierung gibt, den Weg hin zu Weltoffenheit eigenständig zu gestalten.

2. Dialogveranstaltungen

Weltoffenheit gelingt nur mit den Einwohner:innen zusammen. Hierzu braucht es aktive Kommunen, die auf die Menschen vor Ort zugehen, die alle Menschen einbeziehen - ob jung oder alt, ob mit oder ohne Einwanderungsgeschichte. Deshalb waren Dialoge fester Bestandteil des Projekts.

3. Stärkung kommunaler Entscheider:innen

Eine Stadt oder eine Gemeinde zu leiten war schon immer eine große Herausforderung. Allerdings haben die Anfeindungen und Bedrohungen gegen Politikerinnen und Politiker, die oftmals auch gegen die Familien und sogar die Kinder gerichtet sind, massiv zugenommen. Daher wurden für die kommunalen Spitzen Unterstützungstools und Austauschformate entwickelt, die sie im Umgang mit Hass und Hetze und für ihre Arbeit und ihr Engagement für Weltoffenheit stärken.

Die Wissensplattform

Alle Erkenntnisse aus unserem Projekt, viele praktische Tipps und das wertvolle Wissen unserer Expert:innen stehen im Magazinteil der Wissensplattform allen zur Verfügung, die sich für mehr Vielfaltsarbeit vor Ort einsetzen. Thematisch orientieren sich die Beiträge an den sieben Handlungsfeldern des Selbstchecks.

Welche Kommunen sind dabei?

Was sagen andere über die Weltoffene Kommune?

"Das Herz der Integration schlägt in den Kommunen. Wir müssen den Engagierten vor Ort, die sich tagtäglich für ein gutes Miteinander einsetzen, den Rücken stärken und sie vor Anfeindungen und Angriffen schützen. In unserem Modellprojekt geht es darum, ihren unverzichtbaren Einsatz sichtbar zu machen und auf allen Ebenen zu unterstützen."

Annette Widmann-Mauz, Staatsministerin für Integration

„Die Themen Vielfalt und Weltoffenheit müssen im Idealfall eine Querschnittsaufgabe sein – das ist kein Selbstläufer. Das Projekt Weltoffene Kommune hilft uns, herauszufinden, wie eine Verwaltung diese Aufgabe umsetzen kann. So bleibt es nicht bei einer plakativen Floskel, sondern füllt sich auch wirklich mit Inhalt.“

Belit Onay, Oberbürgermeister von Hannover

„Das Kredo des BZI: Zusammenhalt beginnt in der Kommune und gelingt durch Teilhabe – auch ohne deutschen Pass! Deshalb ist das Projekt Weltoffene Kommune so wichtig: Für einen starken Zusammenhalt und vielfältige Teilhabe braucht es vor allem mehr Dialog und Perspektivenvielfalt!“

Dr. Deniz Nergiz, Bundeszuwanderungs- und Integrationsrat

„Wie sollte ich Druck von Rechts begegnen? Wie kann ich ein Klima der interkulturelle Offenheit in meiner Stadtgesellschaft schaffen? Welche Kommunikationsstrategien sind dafür nötig? Diese Fragen sind für Kommunen nicht leicht zu beantworten. Umso wichtiger ist es, sich Unterstützung zu holen. Von Engagierten vor Ort oder Projekten wie der Weltoffenen Kommune.“

Alexander Handschuh, Deutscher Städte- und Gemeindebund

Was können wir für Sie tun?

Wir unterstützen Sie gerne auf dem Weg zu einer weltoffenen Kommune.

Claudia Walther - Bertelsmann Stiftung


claudia.walther@bertelsmann-stiftung.de
+49 5241 81 81360

Annalena Rehkämper - PHINEO


annalena.rehkaemper@phineo.org
+49 30 520 065 324